Freitag

Solidarität von Volkan Baran mdL


„ICH bin kein Restposten bei real!“ Die Kolleginnen und Kollegen von Real sind weiterhin im Unklaren über ihre Zukunft. Seit mittlerweile einem Jahr befinden sich die 34.000 Mitarbeiter*innen mit ihren Familien in der Schwebe. Metro hat vor einiger Zeit den Tarifvertrag mit der Verdi gekündigt und stattdessen mit einer arbeitgebernahen Gewerkschaft (DHV) Tarifverträge mit unfairen Bedingungen ausgehandelt, der aber mittlerweile auch nicht mehr gilt. 

Bereits damals hatten wir schon die Vermutung, dass die Märkte für einen möglichen Verkauf „aufgehübscht“ werden sollen; diese Vermutung hat sich nun bestätigt. Zwar ist bei dem Verkauf der 277 Märkte an redos ein Käufer auf den Plan gekommen, doch der Immobilieninvestor - so viel ist schon bekannt - möchte die Märkte an unterschiedliche Interessenten vergeben. Durch die neuen und unfairen Tarifverträge wurden die Real-Märkte für einen potentiellen Käufer attraktiver als zuvor mit teureren, also fair entlohnten Beschäftigten. Gleichzeitig wurden weder Betriebsräte noch Beschäftigte über den Stand der Verkaufsgespräche informiert. Diese Informationspolitik der Metro ihren Beschäftigten gegenüber ist unmoralisch und unverantwortlich, die sich ausschließlich über die Medien informieren müssen, wie es um ihren Arbeitsplatz und oder um ihre Zukunft steht. Das geht so nicht!
Die Betriebrät*innen fordern, dass vor Abwicklung des bald anstehenden Verkaufs ein Vorratssozialplan ausgehandelt werden muss, um eine Mindestsicherung für die Beschäftigten zu haben. Ich schließe mich dieser Forderung an! Denn verkauft redos wirklich an Edeka - wie im Gespräch - verlieren alle Beschäftigten aus Abteilungen, die in Edeka-Märkten fehlen (z.B. Elektronik), ihren Job. Es kann nicht sein, dass langjährige, treue Beschäftigte nach 35 Jahren einfach so auf die Straße gesetzt werden. Vorratssozialplan JETZT! Dafür kämpfen die Beschäftigten von REAL und ich mit ihnen. Gestern erreichten mich die Unterstützungsaufkleber für den Kampf der Mitarbeiter*innen für eine sichere Zukunft mit Tarifvertrag! 

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