Freitag

Solidaritätserklärung Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Bericht vom 20.12.2019



Solidarität von Frank Schwabe

Bericht vom 20.12.2019



Und aus Berlin erreicht uns der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe "Während die meisten Menschen unbeschwerte Weihnachten feiern, bangen die real Beschäftigten um ihren Job. Deshalb beteilige ich mich sehr gern an der Aktion zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen!!!! 
Wenn weitere Aktionen geplant sind und es zeitlich irgendwie geht, bin ich gern dabei!!!"

Sorgen der Dortmunder Real-Mitarbeiter wachen - Pressebericht

Bericht vom 17.12.2019

(Pressebericht der Ruhrnachrichten)

Originalartikel: Ruhrnachrichten

Ver.di Aktionen des Bezirks Westfalen in der Presse

Bericht vom 19.12.2019

(Quelle: DGB Castrop-Rauxel Facebookseite)

Originalartikel:  Ruhrnachrichten

Ver.di Aktion in Paderborn

Bericht vom 19.12.2019

Bei real in Paderborn hat sich die lokale Bundestagsabgeordnete Elvan Korkmaz-Emre gemeinsam mit der Regionsgeschäftsführerin des DGB Anke Unger bei den Kolleginnen und Kollegen über ihre Situation informiert und ihre Solidarität bekundet.

Ver.di Aktion in Castrop-Rauxel

Bericht vom 19.12.2019

Heute große Protestaktion vor real,- Die Gewerkschaft wurde solidarisch von Bürgermeister Rajko Kravanja unterstützt. Danke für dieses Engagement!

Ver.di Aktion in Essen

Bericht vom 19.12.2019

Vor dem real Kronenbergcenter in Essen sind diese Würfel aufgetaucht auf denen der kleine Max Fragen an den Herrn Koch aufgeschrieben hat. Die Kunden sind wohl sehr interessiert.

Bildunterschrift hinzufügen
 

Solidarität von Frank Cerny



Der SPD-Fraktionsvorsitzende aus Recklinghausen, Frank Cerny: " Ich fordere von der METRO AG
 eine Arbeitsplatzgarantie für alle Beschäftigten von Real, eine Bezahlung in Höhe des Ver.di-Tarifvertrages und den Erhalt der betrieblichen Mitbestimmung in allen Real-Warenhäusern!"

Solidarität von Volkan Baran mdL


„ICH bin kein Restposten bei real!“ Die Kolleginnen und Kollegen von Real sind weiterhin im Unklaren über ihre Zukunft. Seit mittlerweile einem Jahr befinden sich die 34.000 Mitarbeiter*innen mit ihren Familien in der Schwebe. Metro hat vor einiger Zeit den Tarifvertrag mit der Verdi gekündigt und stattdessen mit einer arbeitgebernahen Gewerkschaft (DHV) Tarifverträge mit unfairen Bedingungen ausgehandelt, der aber mittlerweile auch nicht mehr gilt. 

Bereits damals hatten wir schon die Vermutung, dass die Märkte für einen möglichen Verkauf „aufgehübscht“ werden sollen; diese Vermutung hat sich nun bestätigt. Zwar ist bei dem Verkauf der 277 Märkte an redos ein Käufer auf den Plan gekommen, doch der Immobilieninvestor - so viel ist schon bekannt - möchte die Märkte an unterschiedliche Interessenten vergeben. Durch die neuen und unfairen Tarifverträge wurden die Real-Märkte für einen potentiellen Käufer attraktiver als zuvor mit teureren, also fair entlohnten Beschäftigten. Gleichzeitig wurden weder Betriebsräte noch Beschäftigte über den Stand der Verkaufsgespräche informiert. Diese Informationspolitik der Metro ihren Beschäftigten gegenüber ist unmoralisch und unverantwortlich, die sich ausschließlich über die Medien informieren müssen, wie es um ihren Arbeitsplatz und oder um ihre Zukunft steht. Das geht so nicht!
Die Betriebrät*innen fordern, dass vor Abwicklung des bald anstehenden Verkaufs ein Vorratssozialplan ausgehandelt werden muss, um eine Mindestsicherung für die Beschäftigten zu haben. Ich schließe mich dieser Forderung an! Denn verkauft redos wirklich an Edeka - wie im Gespräch - verlieren alle Beschäftigten aus Abteilungen, die in Edeka-Märkten fehlen (z.B. Elektronik), ihren Job. Es kann nicht sein, dass langjährige, treue Beschäftigte nach 35 Jahren einfach so auf die Straße gesetzt werden. Vorratssozialplan JETZT! Dafür kämpfen die Beschäftigten von REAL und ich mit ihnen. Gestern erreichten mich die Unterstützungsaufkleber für den Kampf der Mitarbeiter*innen für eine sichere Zukunft mit Tarifvertrag! 

Rat der Stadt Dortmund beschließt Resolution

Bericht vom 12.12.2019

Mit großer Mehrheit beschließt der Rat der Stadt Dortmund eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze bei real



Die SPD-Fraktion bittet um Beratung und Beschluss der folgenden Resolution:

1. Der Rat der Stadt solidarisiert sich mit den Beschäftigten der real-Supermarktkette, 
2. fordert die Verhandlungspartner auf, endlich Klarheit für die Mitarbeiter*innen zu
schaffen,
4. und die Arbeitsplätze zu erhalten.

Begründung:
Die Metro Gruppe plant seit September 2018 den Verkauf der real-Supermarktkette. Während in den vergangenen Monaten mit der Immobiliengesellschaft Redos über einen Verkauf verhandelt wurde, werden nun Gespräche mit dem Immobilienunternehmen X+Bricks geführt. Bei beiden Verhandlungspartnern war und ist der Weiterverkauf der Märkte an verschiedene Interessenten und auch die Abwicklung von Märkten geplant. Hierdurch ergeben sich viele Unsicherheiten für die Mitarbeiter*innen, die seit nun über einem Jahr um ihre Arbeitsplätze fürchten und in eine unsichere Zukunft blicken. Denn durch einen Verkauf sind in Deutschland rund 34.000 Arbeitsplätze gefährdet bzw. von den anstehenden Veränderungsprozessen betroffen, wobei In Dortmund die Standorte in Aplerbeck, Eving und Oespel betroffen sind.

Aktionen zum 06.12.2019

Bericht vom 06.12.2019

Weihnachtsüberraschung bei real - Zerschlagung - Entlassung - Einschnitte

Nikolausaktion im Haus Dortmund-Oespel
Am 06.12.2019 gab es Post vom „Nikolaus“. Zum Schutz vor sozialer Kälte wurden Lippenpflegestifte verteilt und die Kolleg*Innen haben diesen Schutz gerne in Anspruch genommen. Statt rotem Mantel trägt der Weihnachtsmann in Dortmund auch mal eine gelbe Weste!

Lippenpflegestifte zum Schutz vor sozialer Kälte



Arbeitnehmer*Innen dürfen Buttons tragen!

Bericht vom 20.12.2019

Grundgesetz sichert Meinungsfreiheit auch im Arbeitsverhältnis

Nach Artikel 5 Abs. 1 GG hat jeder - und damit auch ArbeitnehmerInnen - das Recht seine/ihre Meinung in Wort, Schrift, und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Das Grundgesetz sichert auch die Meinungsfreiheit im Arbeitsverhältnis (BVerfG,28.8.76,DB 76, 1485).

Die Freiheit der Meinungsäußerung ist durch andere Grundrechte und allgemeine Gesetze, wie z.B. Recht auf persönliche Ehre oder Strafgesetze beschränkt. Im Arbeitsverhältnis wird die Meinungsfreiheit durch die Loyalitäts- und Rücksichtspflichten beschränkt (BAG v. 13.10.77, DB 78, 641). Daraus wird gefolgert, dass die Meinungsäußerung nicht den Arbeitsablauf behindern darf. Solange die Beschäftigten ihre arbeitsvertragliche Leistung durch das Tragens eines Buttons weiterhin wie gewohnt erbringen, dürfen sie ihre politische Meinung gegen die Änderung des Ladensschlussgesetzes auf diese Weise äußern.

An dieser Einschätzung änderst sich auch nichts dadurch, dass die Button erkennbar mit einem gewerkschaftlichen ver.di Emblem versehen sind. Bereits 1979 hat das BAG entschieden, dass das Tragen eines Ansteckknopfs mit den Worten: "Sechs Prozent sind gerecht - IG Metall" zulässig ist.