Samstag

Bericht vom 28.09.2019

Resolution vom 5. Ver.di Bundeskongress

Nach heutigen Stand sieht alles nach einer Zerschlagung aus.

Die Zukunft von über 34.000 Beschäftigten und ihren Familien ist ungewiss. Nicht nur die real- Beschäftigten werden von den Auswirkungen eines Verkaufs betroffen sein, sondern alle Beschäftigten des gesamten Metro Konzerns von IT bis Logistik und damit über 40.000.
Wenn zum Beispiel in der Automobilindustrie Arbeitsplätze zur Diskussion stehen, ist die Empörung groß, und das zu Recht.

Sind wir weniger wert? NEIN!

Im Einzelhandel tragen die Beschäftigten seit Jahren die Nachteile eines massiven Verdrängungs- und Vernichtungswettbewerbs. Es werden Arbeitsplätze vernichtet und die Arbeits- und Rahmenbindungen verschlechtern sich zunehmend, durch das Fehlen von allgemeinverbindlichen Tarifverträgen.
Fehlende sinnvolle Konzepte werden durch Lohndumping und Personalabbau kompensiert. Ein Wettbewerb auf den Schultern der Beschäftigten, kann und darf nicht die Lösung sein! Die Beschäftigten von real wollen nicht die nächsten sein, die dem zum Opfer fallen.
Unsere Forderungen sind:
  • Schutz durch ver.di Tarifverträge
  • Sicherheit durch Betriebsräte
  • Nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze
  • Keine Ausgliederung an selbstständige Kaufleute

Der ver.di Bundeskongress unterstützt die Beschäftigten im Kampf für einen sozialverträglichen Verkauf von real und zeigt sich solidarisch mit 34.000 Kolleginnen und Kollegen!