Mittwoch

Auch im Süden fordern wir: Her mit dem Flächentarifvertrag!


Mut und Engagement der Streikenden von real,- in Niederbayern und der Oberpfalz waren heute wieder beeindruckend!

Streikkundgebung bei real,-
Sie kämpfen gegen den Horrorkatalog der Geschäftsführung und für existenzsichernde Tarifbindung.

Heute am 11.11. beginnt für sie die "wilde" Zeit bei real,-...

Fairness und Respekt gehen anders!


Damit setzt sich die bundesweite Streikwelle beim SB-Markt der Metro-Gruppe fort. Denn die Tarifflucht von real,- bringt die Beschäftigten um ihre verdiente Gehaltserhöhung.

Und das wollen sie sich ebenso wenig bieten lassen wie einen Haustarifvertrag, dessen einziger Zweck es ist, obendrein auch noch Entgelteinbußen für die Beschäftigten durchzusetzen!

Streikaktionen bei real,- in NRW: Zurück in die Tarifbindung - sofort!

Beschäftigte der SB-Warenhauskette real,- setzen ihren Protest gegen die Flucht der Metrotochter aus der Tarifbindung fort.

Entschlossen und kämpferisch für den Tarifvertrag bei real,-
Seit Beginn der ver.di Aktionswoche haben die Beschäftigten der METRO-Tochter real,- mit erneuten Streiks ihre Forderung nach der Rückkehr in den Flächentarifvertrag des Einzelhandels bekräftigt. Die ganze Woche wird mit regionalen Streiks und Kundgebungen gegen die Flucht der Metrotochter real,- aus der Tarifbindung protestiert.

Auch die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us beteiligen sich an den Streiks, sie fordern die Anerkennung der Flächentarifvertrage des Einzelhandels und von ihrem Arbeitgeber die Aufgabe der Verweigerungshaltung.

Nachdem Montag und Dienstag in 18 Städten die Beschäftigten von real,- und Toys ‚R‘ Us gestreikt haben, wurden am Mittwoch die Streiks bei real,- in Bielefeld, Castrop-Rauxel, Detmold, Dortmund, Dülmen, Espelkamp, Gütersloh, Nordwalde, Paderborn und Rheine die Streikstafette fortgesetzt. Die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us in Hagen und Paderborn schlossen sich an.

ver.di: "Beschäftigte werden gegeneinander ausgespielt!"

 

Das Unternehmen strebt einen Haustarifvertrag mit abgesenkten Löhnen und Arbeitsbedingungen an. ver.di-Landesfachbereichsleiter Handel, Silke Zimmer: „Das Unternehmen stellt das Weihnachts- und Urlaubsgeld in der bisherigen Form in Frage, es will weniger Urlaub gewähren, die Zuschläge beschneiden oder ganz kürzen, die Arbeitszeit erhöhen und neue Beschäftigten schlechter bezahlen. Im Gegenzug würde man gegebenenfalls Investitionen in Märkte zusagen.

Die Beschäftigten sollen die Zukunft des Unternehmens aus der eigenen Tasche finanzieren und werden gegeneinander ausgespielt. Das werden wir nicht zulassen“.

Auch Toys ‚R‘ us Beschäftigte gehen auf die Straße


Die Beschäftigten des US-Spielwarenhändlers Toys ‚R‘ us werden sich diese Woche auch an regionalen Aktionen und Streiks beteiligen, um ihre Forderung nach dem Anerkennungstarifvertrag für den Einzelhandel Nachdruck zu verleihen. Mit dem Motto „Tarif ‚R‘ us“ wollen sie erreichen, das ihr Arbeitgeber die Verweigerungshaltung aufgibt und endlich Tarifverhandlungen mit ver.di aufnimmt.