Mittwoch

Solidaritätserklärung der gewerkschaftspolitischen Sprecherin der Linkspartei an die Streikenden

Jutta Krellmann, die gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linkspartei, wendet sich in einer Solidaritätserklärung an die Streikenden bei real,-

Solidaritätserklärung: Keine Zukunft ohne Tarifbindung!

real,- Beschäftigte fordern: "Zurück in die Zukunft: Voller Tarif!"
Liebe KollegInnen und Kollegen,

wieder versucht ein Arbeitgeber in die Taschen von Beschäftigten zu greifen – diesmal die Metro AG über den Weg eines Haustarifvertrags. Es geht um richtig viel Geld! Es gab im Juli erst einen Tarifabschluss mit den tarifgebundenen Arbeitgebern im HBB. Und er konnte sich auch sehen lassen!

Die Erhöhungen sollen aber für Euch Beschäftigte bei real nicht gelten, geht es nach dem Willen Eures Arbeitgebers. Er begeht Tarifflucht und bietet einen Haustarifvertrag an. Diesen Haustarifvertrag kann man in die Tonne treten! Haustarifverträge sind dann akzeptabel, wenn sie besserer Bedingungen für die Beschäftigten enthalten als ein Flächentarifvertrag. Bei Euch soll er Kürzungen der Sonderzahlungen, des Urlaubsanspruchs, der Zuschläge für Spät- und Nachtarbeit sowie eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit ohne Lohn-ausgleich enthalten. Also weniger, statt mehr und damit völlig inakzeptabel!

Es ist richtig und notwendig, dass Ihr Euch gegen solches Lohndumping und eine Verlängerung Eurer Arbeitszeit stark macht. Ohne Tarifbindung gibt es keine Zukunft für real!

Für Euren Arbeitskampf und Euren heutigen bundesweiten Streiktag wünsche ich Euch Kraft - und vor allem Erfolg!

Mit kollegialen Grüßen,

Jutta Krellmann

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